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Externe SAP Drucklösugen

Integrator | JetForm | Advanced-Volume-Printing | Mehr

Externe Lösungen zeichnen sich dadurch aus, dass die Daten an ein "externe" (nicht innerhalb SAP R/3) Software übergeben und dort zum Druck aufbereitet werden.

SAP Integrator

Diese Software ermöglicht aus z.B. den MS Office Anwendungen heraus den Zugriff auf Daten von SAP. Im Lieferumfang ist das ABAP Zugriffsprogramm, eine Windows DLL und als Beispiel ein Word für Windows Makro enthalten.
In die Eingabemaske des Makros können die verschiedensten Suchkriterien eingegeben werden. Diese werden dann zur Auswertung an die Datenbank, auf der die SAP Software aufsitzt, weitergeleitet. Das Ergebnis kann in zwei Arten dargestellt werden:

  • Komplette Adresse für das Adressfenster Ihres aktuellen Briefes
  • Datendatei für eine spätere Serienbriefanwendung

Dadurch haben Sie schnellen Zugriff auf z.B. alle Adressen und diese werden auch immer korrekt und einheitlich dargestellt.

Gerne hilft stethos bei der Implementierung zur Abfrage weiterer Informationen bzw. bei der Integration in Ihre Vorlagen und Anwendungen.


JetForm Output Pack für SAP R/3

Seit vielen Jahren entwickelt die Firma JetForm Formularlösungen, nicht nur zum Druck. In SAP werden eigene JetForm Layout-Sets eingebunden, welche im Prinzip lediglich die Druckvariablen mit einem Attribut versehen an einen Druckerserver übergeben, auf welchem JetForm Central läuft. Dort werden die Daten mit den zugehörigen Formularen vereinigt und gedruckt, gefaxt, als Email versendet oder archiviert.
Die WYSIWYG Formularentwicklung ist unabhängig von Druckersprachen und ermöglicht schnelle Änderungen bzw. Anpassungen, ggf. auch neue Wertberechnungen und IF-THEN-ELSE Manipulationen ausserhalb von SAP. Leider hat dies auch seinen Preis.


HP Advanced Volume Printing (AVP), unter anderem für SAP R/3

Dieses auch von HP Deutschland vertriebene Produkt analysiert den Datenstrom eines "Plain" ASCII-Druckers (Lineprinters). Diese Informationen werden dann, vereinfacht dargestellt, in einer Variablenliste (Datenbank) auf einem Windows NT PC, auf dem AVP läuft, gespeichert. Basierend auf den Variablen werden Worddokumente erzeugt, die mittels der MS Word Serienbrieffunktion über die Standard Windows Druckertreiber gedruckt werden. Der Vorteil ist der Einsatz eines Standardproduktes zum (Um-) Design der Formulare. Leider ist es nicht immer einfach, alle Eventualitäten eines Datenstromes richtig zu analysieren. Der Ausdruck, zumindest in der unaufbereiteten Form, ist aber immer gewährleistet.
Obwohl der Printserver von AVP jeden Datensatz einzeln mittels Word für Windows ausdruckt, ist die Seitenleistung des Systems ansehnlich (bis zu 200 Seiten pro Minute Testumgebung, Spezifikation: 150 ppm pro AVP Server, AVP Systeme selbst sind skalierbar, d.h. theoretisch unbegrenztes Volumen möglich). Diese Methode gewährleistet seitens des Servers übrigens die volle Kontrolle über den eigentliche Durckaufbereitung und des Druckes.
Ab SAP R/3 Version 4.0.lässt sich AVP über die neue Rohdaten Schnittstelle (RDI, Raw Data Interface) in die Druckaufbereitung von SAP R/3 integrieren. Der Trick dabei ist, dass ein externes Programm direkt auf SAP Rohdaten zugreift und diese dann selbständig aufbereitet. Für diese Schnittstelle, die von SAP als alternative zu SAPScript positioniert wird, ist die Zertifizierung möglich. AVP ist die erste (24.7.98) von SAP für RDI zertifizierte, SAP externe Druckaufereitungslösung. Neuinstallationen von R/3 sind heute bereits meist Version 4.0 Installationen. Bei bestehenden Installationen kann AVP über ASCII Gerätetyp oder, abhängig von der Kundenumgebung, über Idoc angesteuert werden.


Weitere "Formularserver"

Hier eine sicherlich unvollständige Liste mit weiteren Herstellern / Produktnamen von Softwarelösungen:

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