Support
für Jetmobile BarDIMM bzw. BarSIMM (inkl. FreeScape)
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Häufig gestellte Fragen zum Jetmobile BarDIMM bw. BarSIMM (FAQ)
F: Was ist der Vorteil vom Jetmobile
BarDIMM gegenüber anderen Barcodelösungen?
A: Je nach Hersteller sind folgende Punkte von Vorteil:
- Die Ansteuerungssequenzen (PCL5) sind mittlerweile zum
Industriestandard geworden (viele ERP Systeme wie z.B. SAP R/3 haben den
Unterstützung ab Werk eingebaut
- Volle Unterstützung von Barcodes aus jeder MS-Windows
Anwendung
- Detaillierte Plausibilitätsprüfung (Gültigkeit) des zu
druckenden Barcodes
- Eingebaute FreeScape Funktionalität ermöglicht das
Umdefinieren des ESC Zeichens für problemlose Ansteuerung aus
Hostumgebungen
- Umfangreiche Unterstützung von 2D Barcodes
- Updatefähiges DIMM für z.B. neue Barcodes
- Druck der Barcodes von der aktuellen Schriftposition
auf dem Papier nach oben. Andere Hersteller wie z.B. Kyocera drucken die
Barcodes nach unten was meistens erhöhten Programmieraufwand durch
komplizierte Positionierungen bedeutet.
F: Was ist der Unterschied
zwischen BarDIMM und BarSIMM?
A: Die älteren HP Drucker benötigen SIMM Module, die Neueren
DIMM Module. Also eine unterschiedliche Bauform des Speichermoduls
F: Was bedeuten die unterschiedlichen
Versionsangaben (1.9, 2.1, 3.0)?
A: Die älteren HP Laserdrucker und der LaserJet 2100
und 2200 sind intern in der Speicherverwaltung limitiert. Deswegen gibt es
für diese Druckertypen nicht alle Versionen. Prinzipiell liefert stethos
immer für jeden Drucker die neueste Version aus. Version 1.9 ist der
kleinste gemeinsame Nenner - und dieser beinhaltet alle eindimensionalen
Barcodes, OCR A und B Schriften. Version 2.1 beinhaltet zusätzlich noch 2D
Barcodes UPS Maxicode und PDF 417. Version 3.0 viele weitere 2D Barcodes,
Schriften und VDA Label Formulare, und vor allem die volle MS Windows
Unterstützung
F: Welche Strichcodes sind im Standard SAP definiert?
A: In der Version 2.2A die folgenden:
ARTNR, AUFNR, BARCLVS, KUNAUNR, KUNAUPS, MBBARC, MBBARC1, RSNUM, RSPOS, RUECKNR
In der Version 3.0A die folgenden:
BC_CD39, BC_EAN8, BC_EAN13, BC_I25C, BC_I25, BC_CD39C, BC_MSI, BC_MSIC, BC_MSIC1,
BC_MSIC2, BC_C128B
In der Version 3.0E die folgenden:
BC_EANH, BC_PSN5, BC_PSN9
F: Welcher HP Gerätetyp im SAP Standard System unterstützt
Strichcodes?
A: Zum Drucker von Strichcodes aus R/3 mit den Gerätetreibern
HPLJ4, HPLJ5, HPLJ5SI or HPLJ4000 auf einem HP LaserJet Drucker der Serie 4 oder höher
benötigt man ein SIMM oder DIMM Karte. Das Modul heißt "Jetmobile
Intelligent Barcode SIMM oder DIMM" und kann über stethos für fast alle HP
LaserJet Drucker bezogen werden. Andere Module für HP Drucker sind nicht von SAP
unterstützt!
F: Hinter welchem Barcode im SAP ist welcher Strichcodetyp
definiert?
Version 2.2A:
| ARTNR, AUFNR, KUNAUNR, KUNAUPS, MBBARC, RSNUM, RSPOS, RUECKNR |
Code 128 autoswitch |
| BARCLVS |
Code 39 ohne Prüfziffer |
| MBBARC1 |
EAN-8 |
Version 3.0A:
| BC_CD39 |
Code 39 ohne Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_EAN8 |
EAN 8, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_EAN13 |
EAN 13, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_I25C |
2aus5 interleaved mit Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_I25 |
2aus5 interleaved ohne Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_CD39C |
Code 39 mit Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_MSI |
MSI ohne Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_MSIC |
MSI mit einer mod-10 Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_MSIC1 |
MSI mod-10 mit einer mod-10 Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_MSIC2 |
MSI mod-11 mit einer mod-10 Prüfziffer, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_C128B |
Code 128B, 13 mm hoch, ohne Klartext |
Version 3.0E:
| BC_EANH |
EAN 128, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_PSN5 |
ZIP+4 POSTNET 5, 13 mm hoch, ohne Klartext |
| BC_PSN9 |
ZIP+4 POSTNET 9. 13 mm hoch, ohne Klartext |
F: Sind die Strichcodes rotierbar?
A: Mit der Version 4.5A kann man Strichcodes im PCL-5 Gerätetyp
mit einem Dreh-Winkel von 000, 090, 180, 270 Grad drehen. Mit dem Gerätetyp HPL2 (bei
installiertem BarSIMM / BarDIMM) ist der Strichcode beliebig gegen den Uhrzeigersinn
rotierbar.
F: Wie werden die Barcodes im SAPscript definiert?
A: Im SAPscript werden die Strichcodes als Textdaten behandelt
(z.B. die Zeichenkette 0123456789), wobei dem Drucker zuvor und danach
eine bestimmte ESQ-Sequenz zum An- bzw. Ausschalten des Barcodes geschickt werden
muss.
In SAPscript Forms werden die Barcodes mit einem so genannten 'Zeichenformat' oder auch
'Zeichenketten' Attribut angesprochen. Das Zeichenformat initialisiert den Barcode für die
Zeichenkette durch die Eingabe eines so genannten System-Barcodes (eine max. 8 Zeichen
lange Variable, z.B. ARTNR). Im SAPscript Editor wird die Zeichenkette wie folgt
dargestellt:
<BC>12345678</> --BC ist in diesem Fall der Name des Zeichenformats. Im der
SAPscript Schriftenverwaltung Transaction SE73 ist die Übersicht der so
genannten
Systembarcodes. Kundenspezifische Barcodes müssen mit Z... beginnen.
Die Drucker-spezifische Konvertierung zu den 'Print Controls' wird über eine andere
Tabelle, SE73, für Barcodes umgesetzt. Dort wird eine Anwahl- bzw. Abwahlsequenz für
jeden Gerätetyp (z.B. HPLJ4) und jeden Systembarcode (z.B. ARTNR) definiert. Die Namen
für die Anwahlsequenz ist SBPxx und SBSxx für die Abwahlsequenz.
Die so definierten 'Print Controls' werden nur NAMENTLICH in die Tabelle SE73
eingegeben (zum Beispiel SBP01, SBS01). Die tatsächlichen Steuerbefehle zu den Print
Controls werden im SPOOL-Management SPAD vorgehalten.
ANMERKUNG: Wenn Sie die Print Controls ändern möchten oder Barcode für einen GERÄTETYP
hinzufügen möchten, ändern Sie NIE das Original (z.B. HPLJ4). Kopieren Sie stattdessen
ein Exemplar des GERÄTETYPS mit dem neuen Namen Z.... und arbeiten Sie mit der Kopie
(siehe auch Note 3166).
Bei der Eingabe der Print Controls (Anwahlsequenzen sollten mit SBPxx, Abwahlsequenzen
mit SBSxx beginne) sollten die speziellen Eigenheiten des SAPscript PCL-5 Gerätetyps
beachtet werden:
Die Gerätetypen STND, STN2 und HPL2 schicken die Barcodedaten unmodifiziert zum
Drucker. So müssen alle zusätzlichen Spezifikationen, die für den Barcodedruck nötig
sind, in den zwei Print Controls vorgehalten werden.
F: Wie kann der Barcodedruck in SAPscript geprüft werden?
A: Ab Version 2.2A ist der SAPscript-Standardtext
SAPSCRIPT-BARCODETEST mit der ID ST, Sprachen D, E verfügbar. Dieser druckt die
Standardbarcodes (Transaction SO10). Normalerweise ist der Test nur vom Client 000
möglich.
Zusätzliche Anmerkungen:
0008928 Liste der unterstützen Drucker / Gerätetypen
0045643 Barcode Steuercodes für das Jetmobile BarSIMM
0094233 MICR Schriftunterstützung
F: Warum ist der Barcode beim Druck aus MS Word mit dem
Windowstreiber nicht lesbar?
A: Microsoft Word formatiert den Text während der Eingabe um. Der
Barcode wird dadurch unlesbar. Sie müssen die Standardeinstellungen in Word ändern:
- Klicken Sie auf « Extras »
- Wählen Sie « Optionen
»
- Öffnen Sie « Kompatibilität »
- Aktivieren Sie « Druckermaße für Dokumentenlayout verwenden »
Vergessen Sie nicht die Änderungen permanent zu machen indem Sie die Schaltfläche «
Standard ... » drücken.
F: Warum kommen bei der OCR-A Schrift für
Schecks die Sonderzeichen trotz installierter DIMM bzw. SIMM-Erweiterung
nicht korrekt?
A: In der Version 4.6c oder 4.6d hat sich
diesbezüglich ein Fehler eingeschlichen. Lesen Sie in der OSS Note 326098
wie das Problem zu beheben ist.
F: Warum stürzt mein HP LaserJet 4200, 4300,
5500 oder 9000 nach ca. 5 Seiten ab wenn das Jetmobile BarDIMM im Drucker
eingesteckt ist und über den parallelen Port gedruckt wird?
A: Stellen Sie am Bedienfeld des Druckers im 'Bar
Micr Menu' den Werk 'IO Optimize' auf OFF.
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