Diese Drucker bilden somit die ideale Druckerplattform für Druckerlösungen,
die von iXOS ebenso das Check/3 Programm für SAP R/3 auf Windows/NT durchlaufen haben.
Der komplette Testreport kann hier nachgelesen werden.
Hier ist eine Übersicht der (unter anderem) unterstützten HP Drucker aus
SAP R/3. Sollte Ihr Druckertyp nicht gelistet sein so bedeutet das nicht
automatisch dass er aus SAP R/3 heraus nicht unterstützt ist. Wir empfehlen
in jedem Fall bei stethos nachzufragen.
Zur Hilfestellung der Entscheidungsfindung, welche der beiden Lösungsansätze für
Ihre Belange die Richtige ist, werden beide mit ihren Vor- und Nachteile aus der
Sichtweise desjenigen gegenübergestellt, der die Integration vornimmt.
Technisch gesehen übergeben diverse ABAP Programme die gesammelten Rohdaten an den
"Formular-Generator" SAPScript. Dieser erzeugt mittels den
"Gerätetypen" (auf einem PC entspricht das einem Druckertreiber), basierend auf
den im wesentlichen vorgefertigten Layout-Sets, den druckerspezifischen Datenstrom.
Der eine Weg bei der externen Drucktechnik ist die Analyse der vollständig von SAP
aufbereiteten Druckdaten. In der Regel wird dabei ein einfacher ASCII Treiber im SAP
System verwendet. Zum Anderen sorgen spezielle Layout-Sets dafür, dass SAPScript
lediglich die Daten in einem bestimmten Format an die Software zur Druckaufbereitung
übergibt.
Die Vor/Nachteile der beiden einzelnen betrachteten Ansätze sind:
Kontrolle der Druckausgabe:
Mein System soll in der Regel die volle Kontrolle über den Drucker haben.
Letztlich ist es sehr wichtig, ob ein Dokument wie z.B. die Rechnung auch wirklich
ausgedruckt wurde.
Intern: SAP behält tatsächlich die volle Kontrolle, alle Eintragungen sind
verlässlich, da eine direkte Kommunikation mit dem Drucker erfolgt "Real End of
Job".
Extern: Die Daten werden lediglich an das weiterverarbeitende Programm
weitergegeben. Eine Bestätigung dass die Daten/Formulare auch gedruckt wurden, gibt es in
der Regel nicht.
Designaufwand für die Formulare:
Die notwendigen Formulare sind sehr komplex, ausserdem sollen sie auf jeden Fall
den Vorgaben des "Corporate Design" (z.B. Hausschrift, Firmenlogo, etc.) des
Unternehmens entsprechen.
Intern: Die Möglichkeiten, welche SAP in Form von SAPScript Programmierung und
im Aufbau der Gerätetypen bietet sind zwar unendlich, jedoch sehr mühsam, kryptisch und
ohne spezielle Zusätze sehr zeitaufwendig. Da die Druckausgabe in der Regel oft erst am
Ende der Implementierungsphase steht, ist meist eher die Zeit das grösste Problem.
Extern: Oft steht ein komfortables Programm zum Design der Formulare unter MS
Windows zur Verfügung.
Menschliche Systemressourcen:
Diese leider nicht nur in der Implementationsphase sondern auch für die Pflege der
Formulare benötigt. Nichts ist schneller vergänglich als ein Formular (Änderungen z.B.
in den AGB, Lieferanschriften oder neue Prokuristen)
Intern: Die Pflege der Formulare bleiben auf SAPScript und eventuell auch ABAP
Programmierungen beschränkt.
Extern: Neben dem Verständnis über die Druckaufbereitung im externen System
sind auch die unter Intern genannten Kenntnisse von Nöten. Wird zum Beispiel eine
Variable aus der Datenbank benötigt, welche das ABAP Programm nicht standardmässig an
das Layout-Set liefert, sind auch hier SAPScript und ABAP Kenntnisse erforderlich.
Hardware- bzw. Systemressourcen:
Diese sind leider immer knapp.
Intern: Keine weiteren Ressourcen erforderlich. Eine, wenn auch kleine,
Einschränkung stellen die von SAP unterstützen Druckersprachen dar. Durch die Verwendung
von besseren und einheitlichen Gerätetypen (Treibern) kann die SAP seitige
Datenaufbereitung und somit letztlich auch der Druckdatenstrom erheblich reduziert werden
(Laserdrucker). Grafische Elemente können zwar eingebunden werden, benötigen jedoch hohe
Prozess- und Übertragungsbandbreiten (wenn auch weniger wie z.B. bei MS Windows).
Extern: Um die Datenbankserver zu entlasten wird im Allgemeinen auf einem
weiteren externen Printserver ein Zusatzprogramm installiert. Bevor die variable Daten
jedoch an diesen neuen Server weitergereicht werden, steht nach wie vor die Aufbereitung
der Daten mit SAPScript Layout-Sets. Dies bedeutet, dass der SAP interne Prozess in der
Regel nur unwesentlich entlastet wird. Bei einigen externen Produkten kann bei sehr
komplexen Formularen der Druck im Vergleich zum reinen SAPScript schneller erfolgen. Dies
ist jedoch nicht unbedingt die Regel.
Druckerunterstützung:
Eine einheitliche Druckerwelt ist leider (aus Sicht eines Herstellers) in den
überwiegenden Fällen nicht gegeben. Die produktiven Drucker sind jedoch wohl schon wegen
der Geschwindigkeit in der Mehrheit Seitendrucker (i.A. Laserdrucker). Übrigens
existieren für das vermeintliche Manko der Mehrfachformularsätze (Stichwort
Durchschläge) durchaus auch Lösungen im Bereich der Seitendrucker, doch dazu später.
Intern: Alle wichtigen Druckersprachen werden unterstützt, seitens der PCL
Emulation aber leider nur die rudimentären "Basisbefehle". So werden die
gesamte Möglichkeiten der Drucker werden bei weiten nicht ausgeschöpft (z.B.
Papiereinzug von mehreren Schächten, Duplexdruck, etc.).
Extern: Abhängig von der verwendeten Software. Im Prinzip unterstützen auf MS
Windows basierende Drucksysteme alle Druckertypen, wen auch zum Teil mit mächtig grossen
Datenströmen.
Zukünftige Versionen von SAP:
Jede grössere Investition setzt auf Kontinuität.
Intern: Dürfte durch SAP gewährleistet sein.
Extern: Dies kommt auf die Art der Datenübernahme an. Manche Systeme
modifizieren SAP leicht (z.B. neue Layout-Sets), andere verwenden den von SAP erzeugten
Druckdatenstrom.
Die Gesamtheit der Problematik ist wohl auch bei SAP bekannt. In der
neuen R/3 Version 4.0 befindet sich ein SAPScript basierenden Editor und es wurde eine RDI
(raw data interface) Schnittstelle implementiert.
Die Druckaufbereitung hat sich in R/3 Version 4.0 prinzipiell nicht geändert.
Lediglich die Erstellung der Formulare kann zusätzlich mittels einem unter MS-Windows
lauffähigen SAPScript Generator vereinfacht werden. Auch dieser Generator erzeugt jedoch
letztlich SAPScript Layout-Sets und somit gelten weiterhin die Einschränkungen der
Funktionen von SAPScript.
Bitte beachten Sie, dass die oben angeführten Lösungen sich nur auf lokale und
Netzwerkdrucker bezieht, und nicht für die remote angeschlossenen Drucker (SAPLPD)
gültig sind.
Sicherlich ist Ihnen bei der obigen Gegenüberstellung nicht entgangen, dass
es DIE
all umfassende und perfekte Lösung nicht gibt. Klicken Sie
TIPP: Sie sollten sich auf jeden Fall die Beschreibungen zu den Lösungen
anschauen, da eventuell Lösungsansätze dargelegt werden, welche Sie bei einem
Ganzseitendrucker (z.B. Laserdrucker) nicht vermuten.
Demo über Druckgestaltungsmöglichkeiten in SAP
stethos hat sich intensiv mit den Möglichkeiten des [Formular]druckes unter SAP
beschäftigt. Es ist uns möglich mit den von SAP gegebenen Standartmitteln plus evtl.
einer Flashspeicherlösung, die Ausdrucke von SAP fast nach belieben zu gestalten. Das
Einbringen von Logos, Barcodes oder Wasserzeichen ist möglich.
Eine kleine Demodatei soll demonstrieren, was alles machbar ist. Die ersten beiden Seiten
sind die SAP-üblichen Ausdrucke.
Danach zum Vergleich, was SAP tatsächlich in der Lage ist zu leisten.
Durch Modifizierung des Druckertreibers sind die Möglichkeiten von SAP voll
ausschöpfbar.
Beispiel:
Jedes Mal wenn SAP Original und Kopien zu drucken hat, führt SAP für jede weitere Kopie
eine komplette Druckaufbereitung inkl. aller notwendigen Datenbankabfragen aus. Das kostet
Rechnerressourcen, Netzwerkgeschwindigkeit und Zeit. Dank stethos gehört dieses Problem
der Vergangenheit an. Unser Demobeispiel veranschaulicht, wie nach dem ersten Ausdruck mit
nur 30kB zusätzlich die nachfolgenden Kopien mit Wasserzeichen und Logo ausgedruckt
werden.
Unser Wissen stellen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung. Mit nur einem Tag
Consulting versetzen wir Sie in die Lage, selbstständig Ihre SAP Ausdrucke anzupassen.
Erkundigen Sie sich bitte direkt bei stethos über dieses spezielle
Dienstleistungsangebot.